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Von Vulkan zu Vulkan: Martinique, Dominica, Saint Lucia, (Montserrat) & Guadeloupe

Für alle die, die sich schon immer für rauchende Schlote und brodelnde Quellen begeistern konnten, haben wir die passende Rundreise, auf der Sie die Karibik mal von einer ganz neuen Seite kennen lernen. Auf den Inseln Saint Lucia, Montserrat und Dominica kommen Sie aktiven Vulkanen und heißen Quellen hautnah. Aber auch all denjenigen, die sich bisher nicht so sehr mit Vulkanismus auseinandergesetzt haben, bietet diese Tour viel Abenteuerliches, das es zu entdecken gilt.


Donnerstag - Montag: Martinique

Donnerstag: Ankunft in Martinique

Berghänge mit üppigem tropischen Grün, weiße und dunkle Strände, bunte Städte und Dörfer, Ruhe und pulsierendes Leben - Martinique, die Blumeninsel, bietet alles gleichzeitig auf kleinstem Raum.

Freitag: Fort de France und der Norden

Mit Ihrem Reiseleiter fahren Sie heute ins Landesinnere. Vorbei an der Kirche Sacré Coeur geht es zum Botanische Garten Jardin de Balata, einem der schönsten Botanischen Gärten der Karibik. Anschließend besuchen Sie St. Pierre. Die ehemalige Hauptstadt wurde 1902 bei einem Vulkanausbruch komplett zerstört. Ein Einziger der 30.000 Einwohner überlebte. Das Vulkanmuseum zeigt Fotos einer vormals blühenden Stadt, die so nie wieder aufgebaut wurde. Auf der Weiterfahrt entlang der Karibikküste gibt es die Möglichkeit, das Paul Gaugin Museum zu besuchen. Nach einem kurzen Rundgang durch das Zentrum der Inselhauptstadt Fort de France geht es mit der Fähre zurück ins Hotel.

Samstag: Der Vulkan Mt. Pelée

Ein Transfer bringt Sie am zeitigen Vormittag zum Ausgangspunkt Ihrer gut dreistündigen, geführten Wanderung. Ein steil ansteigender Pfad führt Sie zum Aussichtspunkt Aileron. Bei guter Sicht bietet er einen Panoramablick bis zur Atlantikküste und auf die Berge der Umgebung. An Steilhängen entlang geht es dann an den Rand des 2 km breiten und 150 Meter tiefen Kraters auf 1.223 Meter. In einer Schutzhütte bleibt etwas Zeit zum Verschnaufen bevor es den gleichen Weg wieder zurückgeht. Für alle, deren Kondition es erlaubt, ist es möglich, den 1.363 Meter hohen Eruptionskegel von 1902 zu erklimmen (optional). Ein Transfer bringt Sie vom Endpunkt der Wanderung zurück ins Hotel.

Sonntag: Ein freier Tag

Heute bleibt Zeit sich von der Wanderung des Vortags zu erholen und ein Bad in der Karibik zu nehmen.

Montag - Donnerstag: Dominica

Montag: Fährüberfahrt nach Dominica

Per Schnellfähre geht es nach Dominica. Diese kleine, durchweg fantastisch grüne Insel ist eine der letzten Ecken ursprünglicher Karibik. Hier leben die letzten karibischen Indianer. Zahllose Tier- und Pflanzenarten finden in der üppigen Natur einen perfekten Lebensraum. Vulkanische Aktivitäten sind auch hier gegenwärtig. Neben vielen verschiedenen heißen Schwefelquellen ist vor allem der Boiling Lake, der Kochende See, bekannt.

Dienstag: Kultur und Geschichte

Nach dem Frühstück fahren Sie durch das Tal des Lyou River zum Emerald Pool. Er war früher eine Raststätte der Kalinago bei der Inselüberquerung. Ein Bad im Becken unter dem Wasserfall soll verjüngende Wirkung haben… Beim anschließenden Besuch im Freiluftmuseum des Karibenreservats lernen Sie die allerletzten Kalinago des 21. Jahrhunderts kennen. Sie erfahren viel über die Geschichte und die Lebensweise dieses stolzen Volkes und auch darüber, wie es den Reichtum der Natur sinnvoll nutzte und heute noch nutzt. Nach einem inseltypischen Mittagessen sind Sie zu einer Bootsfahrt auf dem Indian River eingeladen. Hier können Sie die verschiedensten Vögel und Leguane beobachten. An der kleinen Bushbar, dem Wendepunkt der Bootstour, wachsen faszinierende Blumen. Unterwegs zeugen Reste einer Eisenbahnbrücke vom gescheiterten Versuch der englischen Kolonialherren, edle Hölzer abzubauen und abzutransportieren. Fans des "Fluchs der Karibik" sollten sich die Stelle zeigen lassen, wo die Hütte der im Dschungel lebenden Hexe Tia Dalma gestanden hat.

Mittwoch: Der Kochende See

Heute führt Sie eine anstrengende, reichlich 6-stündige Wanderung durch das Valley of Desolation zum zweitgrößten kochenden See der Erde. Nebel, heiße Dämpfe und Wind, die die Sicht auf den See mal verschleiern und mal freigeben, bilden eine einzigartige Kulisse, vor der Sie ein Picknick genießen. Genehmigen Sie sich auf dem Rückweg ein Bad in einem der natürlichen Jacuzzis und schwimmen Sie durch die Titou-Schlucht zu einem Wasserfall.
Einfacher ist eine Tagestour durch das Roseau Valley oberhalb der Inselhauptstadt. Eine zweistündige Wanderung durch den Regenwald führt zum 80 Meter hohen Middelham Wasserfall. Nach einem inseltypischen Mittagessen besuchen Sie ebenfalls die Titou-Schlucht. Eine kurze Wanderung bringt Sie später zu den Trafalgar Fällen, bevor ein entspannendes Bad im Wasser einer der vielen Schwefelquellen des Tals den Ausflug beschließt.

Donnerstag - Montag: Saint Lucia

Donnerstag: Fährüberfahrt nach Saint Lucia

Von Dominica bringt Sie die Fähre nach Saint Lucia. Sie haben die Gelegenheit, die vielseitige Insel mit ihren markanten grünen Zwillingsvulkanen, kleinen Sandstränden, malerischen Fischerdörfern, einmaligen Tauchgründen und dem tropischen Regenwald zu erkunden.

Freitag: Sulphur Springs und die Berge um Soufrière

Eine gut 4 km lange Wanderung entlang des Enbas Saut Falls Trail führt Sie durch tropischen Regen- und Nebelwald und bietet Ausblicke auf die Berge der Umgebung. Mit etwas Glück kann man seltene Vögel, wie auch den St. Lucia Parrot, den Nationalvogel der Insel, beobachten. Nach einem Picknick und einer Erholungspause an zwei Wasserfällen fahren Sie zum "Drive-in-Vulkan" Sulphur Springs. Von einer Plattform aus kann man die aufsteigenden Fontänen und Dämpfe beobachten. Eine kleine interessante Ausstellung bietet nähere Informationen zur Vulkantätigkeit in der Region.

Samstag: Der Tete Paul Nature Trail

Der faszinierende Wanderweg führt Sie auf die Rückseite der Pitons. Unterwegs lernen Sie exotische Früchte, Heilpflanzen und Gewürze kennen, erfahren Interessantes über ihre Verwendung und die Geschichte der landwirtschaftlichen Nutzung der Insel.

Sonntag - Mittwoch: Guadeloupe (und Montserrat)

Sonntag: Flug nach Guadeloupe oder Montserrat

Heute fliegen Sie nach Guadeloupe. Auf Basse-Terre, dem grünen Teil der Insel befindet sich mit dem Parc National das größte Naturschutzgebiet der Kleinen Antillen: Berge, Regenwälder, Wasserfälle und Flussläufe sowie der Vulkan Soufrière. Vor der Küste breitet sich der Réserve Jacques Cousteau aus, der über einen unglaublichen, streng geschützten Artenreichtum verfügt. Das flache, vorwiegend landwirtschaftlich genutzte Grande-Terre bietet bunte Küstenorte und palmengesäumte Bilderbuchstrände.

Optional

Wer gern die Insel Montserrat sehen möchte, fliegt heute von Saint Lucia aus über Antigua dorthin und erst am Dienstag nach Guadeloupe.

Optional: Sonntag - Dienstag: Montserrat

Sonntag: Flug nach Montserrat

Heute fliegen Sie über Antigua auf die kleine Insel Montserrat. Bereits im Anflug eröffnet sich ein spektakulärer Blick auf den aktiven Vulkan Soufrière, der sich seit dem letzten großen Ausbruch im Jahr 1997 in einer Sperrzone befindet. Montserrats Westküste ist von einsamen Stränden gesäumt und im Norden gibt es atemberaubende Berge mit dichten Wäldern.

Montag: Aktiver Vulkan hautnah

Nach dem Frühstück fahren Sie zum Vulkanobservatorium. Bei klarer Sicht können Sie von hier den Soufrière gut beobachten. Auf einer Führung erfahren Sie Wissenswertes über den Vulkanausbruch und seine Folgen sowie die heutige Situation. Anschließend fahren Sie den Garibaldi Hill hinauf, von wo sich Ihnen ein Blick auf die zerstörte Hauptstadt Plymouth, die stark an Pompeji erinnert, erschließt. Nach einem inseltypischen Mittagessen geht es quer über die Insel auf den Jack Boy Hill. Bei gutem Wetter sieht man von hier den rauchenden Vulkan und den komplett unter Sand und Asche begrabenen ehemaligen Flughafen.

Dienstag: Flug nach Guadeloupe

Samstag - Mittwoch (Dienstag - Freitag): Guadeloupe

Genießen Sie Sonne und Meer. Wer noch nicht geschafft ist, kann auf eigene Faust den Vulkan Soufrière erwandern. Einen Besuch wert sind das Musée du Café, wo man Interessantes zu Kaffeesorten und zu Kaffeetrinkgewohnheiten erfährt, das Rum- und das Ecomuseum bei Sainte Rose. In Malendure legen Glasbodenboote ab, die Sie, falls Sie nicht selbst tauchen, in die Unterwasserwelt des Jacques-Cousteau-Nationalparks entführen. Wir machen Sie für Ihren Aufenthalt auf der Insel mit einem Mietwagen mobil.

Mittwoch (Freitag): Heimreise

Ein Transfer bringt Sie am Nachmittag zum Flughafen, von wo Sie über Paris nach Hause fliegen.


Eingeschlossene Leistungen:

Für alle, die Montserrat mit buchen:

Nicht im Preis enthalten:


Hinweise:
Bitte bringen Sie gute Wanderschuhe, eine Regenjacke, Sonnenschutzmittel und einen wasserdichten Rucksack für die Touren mit!

Achten Sie beim Schwimmen in der Titou-Schlucht auf mögliche Strömungen und schätzen Sie Ihre Kräfte realistisch ein.


Preis für diese Privatrundreise ohne Montserrat ab 2 Personen pro Person ab € 3384,-

Preis für diese Privatrundreise inklusive Montserrat ab 2 Personen pro Person ab € 4633,-


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