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Innerkaribisch Fliegen, ein Abenteuer? - Tipps für Flugreisende aus erster Hand


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Barbados

Der Flug mit Condor nach Barbados war gut gebucht, aber nicht voll. Der Kapitän, Herr Bindseil, gehört zu denjenigen, die für ihr Leben gern fliegen. Das spürten auch die Gäste. Er vermittelte das Gefühl, dass es nichts Schöneres und Sichereres gibt. Die Kabinenbesatzung war, sicher auch motiviert durch ihren Kapitän, sehr freundlich und stets hilfsbereit.

In Barbados angekommen, sahen wir gerade die Gäste einer Boeing 747 von Virgin Atlantic aussteigen. Damit war klar, dass der Flughafen richtig voll sein würde. Deshalb hier einige Hinweise für alle Gäste, die in Barbados umsteigen:

Der Flughafen ist, genauso wie die hier arbeitenden Kollegen, wirklich gut strukturiert. Durch die langen Schlangen an der Passkontrolle kommen Kollegen, die alle "Weiterflieger" einsammeln und zu einem separaten Schalter begleiten. Auch wenn man nach der Passkontrolle oft auf das Gepäck warten muss, ist dieser Teil des Aufenthalts doch recht schnell erledigt.

Nach der Zollkontrolle wendet man sich einfach nach rechts und geht ans Ende des Gebäudes. Dort befindet sich der Check In von LIAT, der Airline, mit der Sie in der Regel innerkaribisch weiterreisen. Die Airline LIAT hat den Ruf zu fliegen, wann es gerade passt. Leider steht sie diesem teilweise in Nichts nach, besonders am Abend.

Für die meist jungen Kollegen, die bei der Fluggesellschaft arbeiten, ist es auch nicht immer leicht, den Fluggästen diese Situation nahe zu bringen. Die Inselbewohner tragen das mit Fassung. Schnell finden sich im Gatebereich "Wartegemeinschaften", die sich unterhalten und so gemeinsam die Zeit vertreiben. Setzen Sie sich einfach dazu, dann hält sich der Frust in Grenzen. Schließlich haben Sie ja Urlaub und werden auf Ihrer Trauminsel von unseren netten Kollegen in jedem Fall abgeholt.


Antigua und Montserrat

Früh am Morgen war ich mit LIAT unterwegs von Saint Lucia nach Antigua. Das Wetter war sehr schön und so konnte ich aus der Luft einen Blick auf Dominica und Basse-Terre, den grünen Teil Guadeloupes werfen.

Auf dem Flughafen von Antigua gibt es bei der Ankunft zwei Eingänge - einen für Transitgäste der LIAT und einen zweiten für alle anderen Gäste. Zuerst hatte ich den Falschen erwischt und somit die Möglichkeit, mich davon zu überzeugen, dass die Kollegen von LIAT am Transferschalter zügig und umsichtig für eine angenehme Weiterreise mit deren Airline sorgen. Für meinen Weiterflug mit Fly Montserrat musste ich allerdings einreisen und stand nach der Zollkontrolle samt Gepäck etwas verloren "draußen" vor dem Flughafen. Nach zweimaligem Fragen war dann auch der Check Inn von Fly Montserrat gefunden.

Abgefertigt wird der kleine Flieger von den Mitarbeitern der Virgin Atlantic, die mit der Boeing 747 eigentlich große Flugzeuge gewöhnt sind. Aber egal, ob großer oder kleiner Flieger, die Formalitäten sind identisch.

Nachdem diese erledigt waren, war ich mit zwei mitreisenden Herren auf dem Rollfeld unterwegs zum Flugzeug, einer kleinen Britten Norman mit sieben Sitzplätzen. "Großes und schweres Handgepäck" wurde im Laderaum verstaut. Bevor es los ging, machte uns der Kapitän mit der Lage der 3 Notausgänge vertraut. Nach einer großzügigen Kurve über Antigua hatte jeder Mitreisende Zeit für Fotos. Am Ende des 20-minütigen, überraschend ruhigen Fluges erreichten wir Montserrat von der Karibikseite aus. Das Panorama, das sich dem Fluggast während des Landeanfluges bietet, ist so einmalig, dass man sich schon hier ganz sicher ist, das richtige Reiseziel gewählt zu haben.