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Bunter Mix der Kulturen

Überraschend bunt ist Surinames Bevölkerung. Im Landesinneren leben Amerindians und Maroons noch sehr traditionell, während in und um die Hauptstadt Nachfahren von Indern, Indonesiern, Chinesen und Europäern für farbenfrohe Feste und eine interessante Küche sorgen.


1.-2. Tag: Kocherlebnis in Paramaribo

Ein Transfer bringt Sie vom Flughafen in die Hauptstadt, wo Sie die ersten beiden Nächte im Eco Resort Inn verbringen. Am Morgen des zweiten Tages lernen Sie Paramaribos weiße Holzhäuser und das Fort Zeelandia auf einer Stadttour kennen. Friedlich stehen Synagoge, Moschee, Kirche und Hindu-Tempel nah beieinander. Am Nachmittag sind Sie zu einem Kochkurs traditioneller Speisen eingeladen. Die meisten surinamesischen Gerichte bestehen aus Reis, Fisch oder Fleisch und frischem Gemüse, meist verfeinert mit saisonalen und regional typischen Pfeffersorten. Sie lernen die Zubereitung kennen und dürfen auch selbst verkosten.

3.-4. Tag: Die Amerindians von Galibi

Von Paramaribo geht es mit dem Bus in den Osten nach Albina. Ein Boot bringt Sie in etwa einer Stunde in das abgelegene, indigene Dorf Christiaankondre in der Galibi Region, wo Sie in einer einfachen Lodge übernachten (teilweise gemeinschaftliches Bad). Bei einem Dorfrundgang erfahren Sie wie die indianische Bevölkerung, die sich teilweise westlichen Einflüssen geöffnet hat, lebt und wie sie ihren Lebensunterhalt erwirtschaftet. Am Abend erleben Sie traditionelle Tänze und Gesänge. Von Februar bis August können Sie Meeresschildkröten bei der Eiablage am Strand beobachten. Auf dem Rückweg unternehmen Sie einen Abstecher nach Saint Laurent in Französisch-Guayana.

4.-5. Tag: Jüdische Spuren

Nach Ihrer Rückkehr übernachten Sie zwei weitere Nächte in Paramaribo. Eine Tagestour bringt Sie nach Jodensavannah am rechten Ufer des Suriname Flusses im Landesinneren. Hier ließen sich die ersten europäischen Einwanderer – portugiesische Juden – nieder und gründeten eine größere Siedlung inmitten des Regenwaldes. Nach einem Brand 1832 verließen die Bewohner den Ort. Heute kann man Reste der einst ältesten Synagoge Amerikas und einen Friedhof besichtigen. Am Nachmittag haben Sie Zeit im Erholungszentrum Colakreek im Fluss zu Baden und den weißen Sand der Savannengegend zu genießen. Ein kleines Informationszentrum beschreibt neben der Flora und Fauna auch die lokale Bevölkerung und deren Lebensweise.

6.-9. Tag: Afrikanische Lebensfreude im Regenwald

Per Bus erreichen Sie in drei Stunden Atjoni am oberen Suriname Fluss. Von hier geht es weiter in den Regenwald nur noch per Boot. Zahlreicher Maroon-Dörfer, in denen Nachfahren ehemals entflohener Sklaven einen Großteil ihrer afrikanischen Wurzeln bewahrt haben, säumen die Ufer des breiten Flusses mit zahlreichen Stromschnellen. Nach drei Stunden erreichen Sie die Danpaati River Lodge auf einer Insel im Fluss. Während Ihres Aufenthaltes lernen Sie die lokale Bevölkerung und ihr Leben bei einem Dorfrundgang kennen. Auf einer Wanderung durch den Regenwald treffen Sie mit etwas Glück auf zahlreiche Reptilien, Affen und Vogelarten. Die überschwängliche Lebensfreude und Herzlichkeit der Menschen am oberen Suriname Fluss wird besonders in ihren Tänzen und Gesängen deutlich. Empfehlenswert ist eine Bootstour zum historischen Saamaka Maroon Museum in Pikin Slee, in dem viele kulturelle Aspekte anschaulich erklärt werden (optional).

9.-10. Tag: Rück- oder Weiterreise

Nach Ihrer Rückkehr aus dem Regenwald per Boot und Bus und einer letzten Nacht in Paramaribo treten Sie Ihre Rück- oder Weiterreise an.


Eingeschlossene Leistungen:

Nicht im Preis enthalten:



Preis pro Person im Doppelzimmer ab € 1596,-


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